Der Boo hat für mich gerade ein komplett anderes Licht auf das Wort Manipulation geworfen. Wenn ich dich richtig verstanden habe, meinst du mit "Medienmanipulationskompetenz", dass man einen Inhalt möglichst gut rüber bringt. Also ich sage nicht: "Wir glaube, dass unser Produkt sehr gut ist", sondern: "Es ist das beste!" nur dass es nicht nur um Produkte sondern auch um Ideen oder eigentlich alles handeln kann.
arg... doch tatsächlich den unterstrich vergessen... Im Grunde hast du recht mit der nähe zum Marketing. Bloß wird ein Lehrer, Produzent, Lektor oder Redakteur die Tätigkeiten nicht als Marketing ansehen werden. Viele normal sterbliche würden z.B. sagen, "ich hab da nen Film aufgenommen" meinen damit das sie eine Situation gefilmt haben, aber schon das rufen... "he Schatz... wink doch mal" wäre Regie zu führen.... In dem Fall wäre der Kameramann/Regisseur der Manipulator da er zwar das Medium Film nicht produziert und ihn zwar wahrscheinlich auch nutzt aber die meisten eigenen Reaktionen auf sein Machwerk komplett anders sieht als jeder 3. Er braucht die Manipulationskompetenz um nicht umgehend verhaftet zu werden sobald ein 3. diesen sieht aber dieser 3. auch nicht schreiend rausrennt wenn eine Vorführung angekündigt wird (als Kind und Jugendlicher hab ich es gehasst wenn mein Vater eine Dia oder Super8 Film Vorführung angekündigt hat, es war immer Sterbens langweilig weil ihm die Medienmanipulationskompetenz bis heute fehlt, aber er kann sehr wohl Filme und Shows kritisch betrachten und hat die Kompetenz den für ihn wichtigen Wert der Informationen zu bewerten)
ui. fast hätte ich den Boo verpasst, weil es das von dir eingefügte @herrlarbig gar nicht gibt. Wenn du hier antwortest bitte über @torstenlarbig.
Die Trennung von „Mediennutzungskompetenz“ und „Medienmanipulationskompetenz“ verstehe ich. Für mich würde das, was du darunter zählst in den Rahmen der Mediennutzungskompetenz eingeordnet werden, da ich den Begriff der Mediennutzungskompetenz ganzheitlich sehe und darunter die Fähigkeit des handwerklichen Gebrauchs (z. B. der Fähigkeiten einer Software) ebenso einordne wie die Fähigkeit für eine mediale Form angemessene Inhalte zu erstellen.
Die „Medienmanipulationskompetenz”, wie ich dich meine hier verstanden zu haben, scheint mir dem Begriff des „Marketing“ sehr nahe zu stehen. Dazu gehört beispielsweise die Erstellung einer Netzidentiät, die Verbreitung erstellter Inhalte in den unterschiedlichen medialen Formen etc.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, meinst du mit "Medienmanipulationskompetenz", dass man einen Inhalt möglichst gut rüber bringt. Also ich sage nicht: "Wir glaube, dass unser Produkt sehr gut ist", sondern: "Es ist das beste!" nur dass es nicht nur um Produkte sondern auch um Ideen oder eigentlich alles handeln kann.
Im Grunde hast du recht mit der nähe zum Marketing. Bloß wird ein Lehrer, Produzent, Lektor oder Redakteur die Tätigkeiten nicht als Marketing ansehen werden.
Viele normal sterbliche würden z.B. sagen, "ich hab da nen Film aufgenommen" meinen damit das sie eine Situation gefilmt haben, aber schon das rufen... "he Schatz... wink doch mal" wäre Regie zu führen....
In dem Fall wäre der Kameramann/Regisseur der Manipulator da er zwar das Medium Film nicht produziert und ihn zwar wahrscheinlich auch nutzt aber die meisten eigenen Reaktionen auf sein Machwerk komplett anders sieht als jeder 3.
Er braucht die Manipulationskompetenz um nicht umgehend verhaftet zu werden sobald ein 3. diesen sieht aber dieser 3. auch nicht schreiend rausrennt wenn eine Vorführung angekündigt wird (als Kind und Jugendlicher hab ich es gehasst wenn mein Vater eine Dia oder Super8 Film Vorführung angekündigt hat, es war immer Sterbens langweilig weil ihm die Medienmanipulationskompetenz bis heute fehlt, aber er kann sehr wohl Filme und Shows kritisch betrachten und hat die Kompetenz den für ihn wichtigen Wert der Informationen zu bewerten)
Die Trennung von „Mediennutzungskompetenz“ und „Medienmanipulationskompetenz“ verstehe ich. Für mich würde das, was du darunter zählst in den Rahmen der Mediennutzungskompetenz eingeordnet werden, da ich den Begriff der Mediennutzungskompetenz ganzheitlich sehe und darunter die Fähigkeit des handwerklichen Gebrauchs (z. B. der Fähigkeiten einer Software) ebenso einordne wie die Fähigkeit für eine mediale Form angemessene Inhalte zu erstellen.
Die „Medienmanipulationskompetenz”, wie ich dich meine hier verstanden zu haben, scheint mir dem Begriff des „Marketing“ sehr nahe zu stehen. Dazu gehört beispielsweise die Erstellung einer Netzidentiät, die Verbreitung erstellter Inhalte in den unterschiedlichen medialen Formen etc.
LG
Torsten