Abgesehen von den technischen Problemen: Danke für die Antwort! – Deine Erfahrungen finde ich sehr beeindruckend und bezeichnend. Geht mir immer so, wenn ich auf Konferenzen mit Laptop erscheine und mittippe: Dann kommt _immer_ die Frage, ob ich denn das Protokoll schreibe (schreiben könne) und dann sind die Leute immer erstaunt, wenn ich zurückfrage, ob denn eine andere Form des Mitschreibens gleich bedeuten müsse, dass ich, auch wenn ich offiziell gar nicht dran bin, das Protokoll verfassen müsse. Stelle dann den Protokollanten meine Mitschriften natürlich zur Verfügung. Ähnlich ist es, wenn man _privat_ ein Mobiltelefon hat, mit dem man ständig online sein _kann_. Ich versuche gerade die Leute wieder daran zu gewöhnen, dass es sich um _privates_ Gerät handelt und dass ich eben den dienstlichen Account dort in meiner Freizeit _nicht_ abfrage…
Wäre es ein Diensthandy und hätte ich einen Beruf, der meine Erreichbarkeit auch am Wochenende nötig machte (Feuerwehrmann z. B.), wäre das was anderes. Aber so wie es ist: Ja, nicht immer erreichbar zu sein, obwohl man es potentiell sein könnte, das ist der wahre Luxus der digitalen Gesellschaft.
Wäre es ein Diensthandy und hätte ich einen Beruf, der meine Erreichbarkeit auch am Wochenende nötig machte (Feuerwehrmann z. B.), wäre das was anderes. Aber so wie es ist: Ja, nicht immer erreichbar zu sein, obwohl man es potentiell sein könnte, das ist der wahre Luxus der digitalen Gesellschaft.
LG
Torsten