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Haindling - Irgendwie und Sowieso

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alptraumwelle

Die Drehorte befinden sich überwiegend im Grenzgebiet zwischen Nieder- und Oberbayern. Die zwei Bauernhöfe stehen in der Nähe von Schwindegg einander fast direkt gegenüber. Die Bemalung des Stalls vom Sir ist dort noch erhalten, allerdings heute in einem schlechten Zustand. Damals wurde extra ein Künstler aus England engagiert, um den Stall mit psychedelischen Motiven der Beatles-Ära zu bemalen.

Das Ochsenrennen, das Sir Quickly in der ersten Folge mit seinem Ringo gewinnt, wurde als reale Veranstaltung in Velden (Vils) abgehalten, um viele Komparsen für die Dreharbeiten zur Verfügung zu haben. Deshalb wird Ottfried Fischer immer noch als Bayerischer Meister im Ochsenrennen geführt.Die Überkreuzungsfahrt von Sepp und Effendi beim Tonbandholen wurde in Isen, die Mähdrescher-Überhol-Szene zwischen Isen und Buch am Buchrain, und die Kirchturmszene sowie die Preisverleihung im Volksfest in Velden gefilmt. In Vilsbiburg befindet sich das Busunternehmen Burger. Der Nachtclub Lido ist in Altenmarkt. Die Aufnahmen vom Sägewerk Martin Binser wurden in Vilsbiburg und in Bad Tölz gedreht. Die Szenen, in denen der Sepp und Tango amerikanisches Roulette spielen, d. h. bei Nacht ohne Licht mit dem Auto über eine Kreuzung fahren, fanden in Forstinning im Ortsteil Schwaberwegen statt. Die Werkstatt von Sepp stand in Albaching, Landkreis Rosenheim, wurde inzwischen aber abgerissen. Als Drehort für die große Hippie-Party wurde das inzwischen abgerissene alte Moosacher Gaswerk in der Dachauer Straße ausgewählt. Die Szene, in der Sepp im Gartenzaun hängen bleibt, als er versucht darüber zu klettern, weil Charly ihn überfahren will, wurde in München in der Ubostraße (Ortsteil Aubing) gedreht. Der Weßlinger See diente als Kulisse für die Ruderboot-Szene mit Christl und dem Sir, ebenso wie für die Szene, als die beiden (am Ufer des Gardasees) im Auto sitzend beschließen, einen kleineren See zu suchen.

Die Titelmelodie stammt von Haindling. Als weitere musikalische Untermalung dienen unter anderem Songs von Pierre Henry, Canned Heat, The Beatles, The Rolling Stones, Elvis Presley, Adriano Celentano, Tony Dallara, Little Richard, The Byrds, Dean Martin, Al Martino, Graham Bonney, O. C. Smith, Stevie Wonder, The Small Faces, Kenny Rogers, The Doors, sowie Musik der Thunderbirds und der Veldener Blasmusik.

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Irgendwie und Sowieso ist eine zum Kult gewordene Fernsehserie von Regisseur Franz Xaver Bogner.

Die Erstausstrahlung der von der Tellux-Film GmbH produzierten Serie erfolgte 1986 im Bayerischen Fernsehen in zwölf Folgen à 50 Minuten. Irgendwie und Sowieso wurde 1988, 1992, 1996, 1998, 2000 und 2009 jeweils in fünf Teilen à 90 Minuten (gekürzte und teilweise vom Ablauf geänderte Doppelfolgen) wiederholt. 2003 und 2006 (20-jähriges Serienjubliäum) sowie 2008 erfolgten Wiederholungen der Serie in zwölf Teilen in Originallänge.

Bogner gelang mit seiner Mischung aus Lokalkolorit und liebevoll-nostalgischer Darstellung der Hippiezeit ein Publikumshit, der bis heute in Bayern mit Motto-Partys in Anlehnung an den Serientitel gefeiert wird. Die Darstellung des naiven, aber liebenswerten Sir Quickly war der Durchbruch für Ottfried Fischer zu landesweiter Bekanntheit. Weitere Hauptdarsteller waren Elmar Wepper, Robert Giggenbach, Olivia Pascal und Michaela May. Die Titelmusik zur Serie stammt von Haindling.

Die Serie spielt im Jahr 1968 in dem fiktiven Ort Zell im Landkreis Ebersberg. Der musikverrückte Jungbauer Alfons Kerschbaumer alias Sir Quickly (Ottfried Fischer) erlebt diese Zeit des gesellschaftlichen Aufbruchs mit seinen Freunden, dem Automechaniker Sepp und dem Gymnasiasten Effendi. Verstrickungen in Liebesangelegenheiten und die Auflehnung gegen die Autoritäten von Familie und Gesellschaft führen die drei in allerlei Abenteuer.

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