Nun liebe Alconro, wenn ich deine Worte so lese hört sich das nicht nach einem "Geek" Problem an, sondern das grundsätzlich etwas in deiner Beziehung schief läuft.
In einer Beziehung sollte die Partnerin/der Partner immer an erster Stelle kommen, zumindest halte ich es so. Ein Hobby ist eine Sache, aber der Partner die viel wichtigere "Sache". Die Gewichtung sollte in einem gesundem Maß verteilt werden. Nie würde ich auf die Idee kommen meiner Partnerin eMails zu schreiben - dafür sollte man sich die Zeit nehmen und "Dinge die einen bewegen" in einem normalen Gespräch einzubinden.
Das Thema scheint für dich, verständlicher Weise bei dem was du schreibst, sehr emotional zu sein. Jedoch sollte eine allgemeine Verurteilung und Pauschalisierung nicht dazu führen "nur" weil jemand gerne Twittert er keine echten Freunde hat - genau das ist nämlich, meiner Meinung nach, das Vorurteil das du "uns" gegenüber hegst.
Den Nutzen oder Nichtnutzen von Twitter, Facebook & Co kann jemand der sich nicht selbst damit beschäftigt nur schwer nachvollziehen.
Genauso wie ich keine Ahnung hätte, wenn mir jemand etwas über sein Hobby, das Modelleisenbahnen betrifft, erzählt - darum verurteile ich die Person aber nicht.
Ich hoffe das du mit deinem Geek eine gute Lösung findest, denn da gebe ich dir vollkommen recht - News über die eigene Familie in Social Networks zu lesen anstelle es beim Abendessen, auf der Couch etc. erzählt zu bekommen finde ich auch nicht gut!
Interessante These. Nur was ist, wenn sich die Situation folgendermaßen gestaltet: Mein Mann sitzt zwar nicht in seinem Keller, aber dass man die Tür zu seinem Büro auch öffnen kann, wenn man kein Grundbedürfnis zu befriedigen hat, weiß er anscheinend nicht. Manchmal lese ich auf Facebook Dinge, die mich unseren Sohn oder sein Leben betreffen, es mir zu erzählen, vergisst er natürlich. Wenn ich Abends Stunde um Stunde kämpfe unseren Sohn ins Bett zu kriegen liegt er neben mit mit seinem iPhone in der Hand. Unsere Gespräche spielen sich zu 90% über 3-Wort emails ab, oder ich bekomme Links geschickt. Wie auch diesen hier. Wenn ihr wirklich so stolz seid, fremden Leuten zu erzählen, was ihr gerade gegessen habt, dann sei euch auch eine extra Bezeichnung gegönnt. Nur dann bin ich für Stempel auf der Stirn, damit man euch Geeks wenigstens gleich erkennt, und nicht auf die Idee kommt ein Leben mit euch führen zu wollen. Oder ihr bleibt vielleicht doch lieber gleich in euren "Kellern"! Viele Grüße von jemandem die Gespräche, abgekürzten Wortfetzen vorzieht; die die echten Namen ihrer Freunde kennt; und die das Internet mit all seinen Facetten als überaus nützlich erachtet, einen Waldspaziergang trotzdem vorzieht.
In einer Beziehung sollte die Partnerin/der Partner immer an erster Stelle kommen, zumindest halte ich es so. Ein Hobby ist eine Sache, aber der Partner die viel wichtigere "Sache". Die Gewichtung sollte in einem gesundem Maß verteilt werden. Nie würde ich auf die Idee kommen meiner Partnerin eMails zu schreiben - dafür sollte man sich die Zeit nehmen und "Dinge die einen bewegen" in einem normalen Gespräch einzubinden.
Das Thema scheint für dich, verständlicher Weise bei dem was du schreibst, sehr emotional zu sein. Jedoch sollte eine allgemeine Verurteilung und Pauschalisierung nicht dazu führen "nur" weil jemand gerne Twittert er keine echten Freunde hat - genau das ist nämlich, meiner Meinung nach, das Vorurteil das du "uns" gegenüber hegst.
Den Nutzen oder Nichtnutzen von Twitter, Facebook & Co kann jemand der sich nicht selbst damit beschäftigt nur schwer nachvollziehen.
Genauso wie ich keine Ahnung hätte, wenn mir jemand etwas über sein Hobby, das Modelleisenbahnen betrifft, erzählt - darum verurteile ich die Person aber nicht.
Ich hoffe das du mit deinem Geek eine gute Lösung findest, denn da gebe ich dir vollkommen recht - News über die eigene Familie in Social Networks zu lesen anstelle es beim Abendessen, auf der Couch etc. erzählt zu bekommen finde ich auch nicht gut!
Mein Mann sitzt zwar nicht in seinem Keller, aber dass man die Tür zu seinem Büro auch öffnen kann, wenn man kein Grundbedürfnis zu befriedigen hat, weiß er anscheinend nicht. Manchmal lese ich auf Facebook Dinge, die mich unseren Sohn oder sein Leben betreffen, es mir zu erzählen, vergisst er natürlich.
Wenn ich Abends Stunde um Stunde kämpfe unseren Sohn ins Bett zu kriegen liegt er neben mit mit seinem iPhone in der Hand. Unsere Gespräche spielen sich zu 90% über 3-Wort emails ab, oder ich bekomme Links geschickt. Wie auch diesen hier.
Wenn ihr wirklich so stolz seid, fremden Leuten zu erzählen, was ihr gerade gegessen habt, dann sei euch auch eine extra Bezeichnung gegönnt. Nur dann bin ich für Stempel auf der Stirn, damit man euch Geeks wenigstens gleich erkennt, und nicht auf die Idee kommt ein Leben mit euch führen zu wollen. Oder ihr bleibt vielleicht doch lieber gleich in euren "Kellern"!
Viele Grüße von jemandem die Gespräche, abgekürzten Wortfetzen vorzieht; die die echten Namen ihrer Freunde kennt; und die das Internet mit all seinen Facetten als überaus nützlich erachtet, einen Waldspaziergang trotzdem vorzieht.