__DennispagerIch muss sagen, dass es mich zum Denken angeregt hat: Haben wir nun einen Zustand von Informationsaustausch erreicht, der für die Nachwelt nicht mehr nachvollziehbar sein wird? Was wird unser zukünftiges Medium um dem entgegen zu wirken? Ich bin echt gespannt wie die Zukunft aussehen wird und ob wir auf bewärte Mittel (Papier und Stift) zurückgreifen werden.
SierraX369Ein Leitmedienwechsel findet statt... in meinen Augen hängt das auch nicht von der Verfügbarkeit in den Schichten ab, da in der untersten Schicht meist noch nicht mal das letzte Leitmedium angekommen ist. Es gibt genügend Leute die weder Lesen noch Schreiben können, geschweige denn die Möglichkeiten haben dieses zu lernen oder an Material zu kommen.
Die Frage ist bloß ob die Aussage das Internet wird da Leitmedium überhaupt technisch umsetzbar ist, da das Internet eine Struktur ohne eigenes Fassungsvermögen ist. Sobald ein Server vom Netz genommen wird, stehen die Informationen die darauf Gespeichert sind nur noch wenigen Leuten zur Verfügung. Wenn er abgeschaltet ist noch wesentlich weniger. Ein weitere Grund Informationen auch auf eigenen Digitalen Medien vor zu halten.
Die Historiker werden vor einem viel größeren Problem stehen. Da die Informationen nur kulturell gefiltert (durch Gesetze und Schamgrenzen der jeweiligen Länder) auf den Servern landen, wird die Informationsvielfalt so hoch sein, das man wahrscheinlich die Relevanz der Daten gar nicht mehr Herr wird. Auch eine Versions-Kontrolle wird meist nicht durch geführt. Die letzte Version zählt, alles davor steht meist nicht mehr zur Verfügung.
Die Stabilität vermag ich nicht zu beurteilen, aber ein zurück ist in meinen Augen nicht mehr möglich...